Auch im dritten
Top-Spiel punkten
Abschluss des „Auswärts-Dreiers“ in Köln-Longerich
Köln/Saarlouis. Das dritte Mal in Folge müssen die Jungs von Jörg Lützelberger an diesem Samstag auswärts ran. Dieses Mal geht es zum Longericher SC. „In Köln erwartet uns ein hartes Spiel, aber wir sind zuversichtlich, dass wir auch im dritten Topspiel punkten werden. Wir werden bestens vorbereitet und konzentriert an das Spiel rangehen.“ Das sagt im Vorfeld HGS-Top-Talent Marko Jelicic, der mit seinem Last-Second-Tor für den Punktgewinne beim TVG gesorgt hatte.
Für Chefcoach Jörg Lützelberger stellt die nächste Herausforderung für seine Mannschaft eine etwas anders geartete Qualität dar. Die Kölner seien eine emotionale, schnell spielende Angriffs-Mannschaft“, die mit ihren individuellen Qualitäten anders als die letzten Gegner der HGS über den Rückraum Treffer aus der Distanz erzielen und dabei mit Kreisläufer Malte Nolting über einen Akteur verfügten, der mit guten und harten Sperren für den nötigen Platz sorge. Das bedeute für die Defensive um Pierre Halimi und Sven Eberlein, sich spielerisch und physisch noch cleverer zu wehren.
LSC-Coach Christian Stark stapelt derweil tief, sieht sein Team in der Aussenseiter-Rolle und klagt dabei über die anhaltenden Personalprobleme, wobei wohl der Ausfall von Rechtsrückraum Lennart Niehaus am meisten Schmerzen verursachen dürfte. Aber auch auf Seiten der Saarländer ist das Thema Personal nicht ausgestanden. Ob es an diesem Samstag für den Saarlouiser Linkshänder im Rückraum, Marcel Becker, für einen Einsatz reicht, wird sich wohl erst kurz vor dem Spiel entscheiden. Weißgerber, Österhall und Kornecki fehlen sowieso weiterhin. Also muß auch die HGS wieder auf die „jungen Wilden“ setzen, die in Gelnhausen so einen bravourösen Kampf geliefert hatten.
„Wir müssen schauen, dass wir genügend gesunde Spieler an den Start bekommen und solche Spiele auch als Learning nutzen. Wir wollen möglichst viel Positives hineinbringen und mitnehmen“, so LSC-Coach Christian Stark. „Jeder Zuschauer auf der Tribüne hilft uns dabei, uns mit maximaler Intensität dagegenzustemmen und es dem großen Favoriten so schwer wie möglich zu machen.“ In Saarlouis heißt die ähnliche Ansage aus dem Trainerteam: „Wir müssen unsere Entwicklungen fortsetzen – in der Abwehr und im spielerischen Bereich.“
Die letzte Partie in der LSC-Arena hatten die Saarländer im Januar mit 30:29 für sich entscheiden können, auch weil Michel Fiedler nach der Schluss-Sirene den Niehaus-Siebenmeter parierte und den Sieg festhielt.
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