Wertvolle und wichtige
Punkte für die HGS
25:22-Erfolg im ersten von drei Auswärtsspielen in Serie
Rodgau/Saarlouis. „Das waren wertvolle und wichtige zwei Punkte für uns!“, so ein zufriedener HGS-Cheftrainer Jörg Lützelberger nach dem 25:22 ((13:14)-Auswärtssieg seiner Jungs gegen die HSG Rodgau/Nieder-Roden. Vor 325 Zuschauern – darunter wieder lautstarke HGS-Fans – in der Rodaustrom Sportarena war es das erwartet schwere Spiel. Aber es war am Ende auch ein guter Start in den Auswärts-September.
Saarlouis holte sich mit einer starken Partie von Finn Zecher, Abwehr-Bollwerk Pierre Halimi, Tom Paetow und Marcel Becker diesen verdienten Auswärtserfolg. Einziger Wermutstropfen dabei war die Verletzung von Lars Weißgerber schon nach wenigen Minuten. Genaue Diagnose wird es Anfang der neuen Woche geben.
Nieder-Roden wehrte sich vor allem in der ersten Spielhälfte lange erfolgreich gegen die Saarländer und konnte auf ihre Leistungsträger Brandt, Hoddersen, Weiland und Top-Nachwuchs Luca Möller bauen. Bei der HGS waren es zu Beginn vor allem die Treffer des wieder gut aufgelegten Marcel Becker, die dafür sorgten, daß sie Saarländer nach 7 Minuten mit 5:3 vorne lagen. Schon da wurde deutlich, dass es an diesem Abend kein Tore-Festival geben würde. Die Abwehrreihen dominierten auf beiden Seiten. Dabei überzeugte auf Seiten der Gäste der junge Janus Kubera, der nach dem Ausfall von Lars Weissgerber den Part gegen Nieder-Rodens Top-Torschützen Sam Hoddersen bestens erledigte. Insgesamt war die erste Spielhälfte recht ausgeglichen und kurz vor dem Seitenwechsel war es eben dieser Hoddersen, der den 14:13-Pausenstand für seine Farben markierte.
Nach dem Seitenwechsel war es dann HGS-Goalie Finn Zecher, der nach knapp 20 Minuten für den glücklosen Michel Fiedler gekommen war, der dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Mit seinen Paraden gab er seiner Abwehr Sicherheit. Die hatte nach der Pausenansprache von Jörg Lützelberger jetzt zwei Gänge hoch geschaltet. Pierre Halimi und Co. bekamen nun vor allem Spielmacher Simon Brandt und die Rückraumreihe der Gastgeber immer besser in den Griff und das, was durchkam, wurde immer wieder Beute von Finn Zecher. Nach dem 15:15 (32.) legten die Saarländer so einen Zwischenspurt ein und knallten in den folgenden 8 Minuten einen 6:0-Lauf (Becker, 2 x Paetow, Reitz und 2 x Eberlein) zum 15:20 aufs Parkett. Es war die Vorentscheidung in dieser Partie.
Nieder-Roden erholte sich zwar noch einmal, doch näher als auf minus 2, kamen sie nicht mehr heran und beim 20:25 von Yves Kunkel waren zwar noch 10 Minuten zu spielen, doch die ließen die Angriffsreiehn auf beiden Seiten verstreichen, ohne nochmals richtig zu treffen. Nieder-Roden gelang zwar noch eine Ergebnis-Kosmetik, aber die HGS schaukelte das Spiel über die Runden.
Übrigens: So schmerzlich die Verletzung von Lars Weissgerber war, so erfreulich war das Comeback von Marko Jelicic nach seiner langen Verletzungspause. Jetzt freuen sich alle auf das Top-Duell zwischen Meister und Vizemeister am kommenden Wochenende, wenn die HGS in Gelnhausen antritt.
Statistik HGS: Fiedler 2 Paraden, Zecher 8 Paraden, 1x7m, Becker 6, Paetow 6, Eberlein 4, Kunkel 4, Halimi 2, Reitz 1, Noh 1, Jelicic 1
Statistik Nieder-Roden: Höpfner 6 Paraden, Becker 6 Paraden, 1x7m, Hoddersen 5/2, Georgi 3, Brandt 3, Möller 3, Wucherpfennig 2, Haus 2/1, Meyer 1, Stenger 1, Weiland 1, Klein 1
Siebenmeter: HGS 0/1, Nieder-Roden 3/5
Zeitstrafen in Minuten: HGS 6, Nieder-Roden 6 (rote Karte Wunderlich)
Zuschauer: 325

